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Die Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende und fieberhafte Allgemeinerkrankung von Haus- und Wildschweinen mit hoher Krankheitshäufigkeit, hoher Sterblichkeit und einem seuchenhaften Verlauf. Die Ursache dieser Krankheit, geschieht durch einen einfachen Virus. Für den Menschen oder anderen Haustierarten ist diese Pest nicht gefährlich.

Die Einschleppung

Sobald, ein Befund festgestellt wurde, ist er automatisch auch anzeigepflichtig und kann klinisch nicht von der Klassischen Schweinepest unterschieden werden. Die Einschleppung der Pest verläuft erschreckend schnell und kann verheerende wirtschaftliche Auswirkungen mit sich ziehen. Leider steht den Betroffenen bis heute und auch in absehbarer Zeit kein Impfstoff zur Verfügung.

Schweinepest in Sardinien

Zwei Konsequenzen der Schweinepest sind einmal neben der Tötung auch die Beseitigung aller Schweine des betroffenen Betriebes sowie der Kontaktbetriebe. Es werden sogenannte „Sicherheitszonen“ mit einem sehr strengen Transport- und Handelsverbot eingerichtet. Seitdem die Afrikanische Schweinepest am 24. Januar 2014 erstmals in Litauen bei zwei Wildschweinen diagnostiziert wurde, hat sich seit 2007 in den transkaukasischen sowie in den russischen Regionen der Virusstamm weit ausgebreitet. Davor war die Schweinepest nur auf der italienischen Insel Sardinien bekannt und gemeldet.

Schweinehalter, Touristen und Jäger

Besonders gefährlich ist der Personen- und Fahrzeugverkehr, der es der Seuche ermöglichte, nach Deutschland einzureisen. Das Augenmerk liegt auf Nahrungsmittel und Speisereste, die bisher nicht sorgfältig entsorgt worden sind, sondern womöglich verfüttert wurden. Vor allem Schweinehalter, Touristen und ganz besonders Jäger sollten in Zeiten wie diesen, auf Hygiene achten, sich ausreichend informieren und Schutzmaßnahmen berücksichtigen.

Gefahrenpotenzial

Besondere Gefahren liegen bei der Einschleppung von Lebensmitteln, die nicht erhitztes Schweinefleisch enthalten, bei Teilen von Schweinen (Häute oder Jagdtrophäen) und bei Gegenständen, die mit Schweinen in Kontakt standen wie beispielsweise Kleidung oder Jagdwaffen.

Das internationale Tierseuchenamt

Zusätzlich müssen Personen, die aus betroffenen Regionen kommen, unbedingt informiert und gewarnt werden. Die aktuelle Situation der Afrikanischen Schweinepest ist kritisch anzusehen, da sie sich ganz besonders in Osteuropa ausbreitet (Polen, Ukraine, Baltikum und Moldavien). Der Ausbruch der ASP wurde am 27.06.2017 in Tschechien bei dem internationalen Tierseuchenamt gemeldet.

Die toten Wildschweine

Der Grund dafür sind zwei tot aufgefundene Wildschweine in der Nähe der Stadt Zlin. Zlin ist eine Stadt, die sich im Osten des Landes befindet, nicht weit von der Slowakei entfernt. Die bisherige Ursache ist leider nicht bekannt. Momentan breitet die ASP sich ungefähr 400 Kilometer nach Westen aus – nur noch 300 Kilometer von Deutschland entfernt.

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