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Die Ernährung von Minischweinen

Die Ernährung von Minischweinen

Minischweine würden am liebsten den ganzen Tag fressen. Sie haben ständig Hunger und sind auf der Suche nach etwas Essbarem. Dadurch, dass Schweine einen einhöhligen Magen, erhöhen sich die jeweiligen Anforderungen bei der Verdauung. Neben dem gru
ndsätzlichen Futter von Schweinen, benötigen sie zusätzlich Vitamine, Mineralien und essentielle Aminosäuren. Es ist also von Bedeutung, auf eine ausgewogene und angepasste Ernährung zu achten.

Wie füttere ich passend?

Durch eine Überfütterung nimmt man einem Schwein die Lebensqualität und Lebensdauer. Salz, Zucker oder rohes Fleisch sind ein absolutes Dabu im Futter. Wie für uns Menschen, sind auch für Tiere gewisse Dinge ungenießbar. Leckereien sind beispielsweise Löwenzahn, Holunderblüten, Mais (in Maßen), Raps, Maulbeeren, Mostbirnen, Äpfel und Bananen (in Maßen, da hoher Zuckergehalt), Zweige und Gräser.

Die Fütterungszeiten

Eine Regel gibt es bei der Fütterung nicht. Wie viel du füttern solltest, hängt immer davon ab, welches Gewicht dein Minischwein hat und wie das Futter zusammengesetzt ist. Man kann allerdings ungefähr sagen, dass die tägliche Mahlzeit ein bis zwei Prozent des Körpergewichtes ausmachen sollte und die Ration auf zwei Portionen aufgeteilt werden kann. Beobachte dein Minischwein in der Anfangszeit genauer, um festzustellen, wie es das Futter verträgt und ob es zu- oder abnimmt. Ob du feste Fütterzeiten einführst, ist dir überlassen. Sobald du dich allerdings auf einen festen Zeitpunkt festlegst, kann es gut sein, dass sich dein Minischwein lautstark bemerkbar macht. Du kannst in dem Brei auch kleine Specials einbauen, wie beispielsweise Gemüse, Früchte oder auch Kleie – so biete ich Malou und Bacon eine vielfältige Ernährung.

Fertigfutter?

Malou und Bacon werden zu keiner festen Zeit gefüttert, sie wissen höchstens, dass es jeden Tag gegen Nachmittag soweit ist. Ausgewogen, vielfältig und schmackhaft. Das Fertigfutter, welches im Handel angeboten wird, spricht häufig nur die Mastschweine der Landwirte an. Dieses Futter enthält einen hohen Anteil an Tiermehl und ist somit nicht für Minischweine geeignet.

Wachstumsstörungen und Mangelerscheinungen

Das ideale Futter für Minischweine besteht entweder aus einer rein vegetarischen Kost oder aus Getreideschrot mit Wasser. Im Winter bekommen Bacon und Malou warmes Wasser untergemischt. Getreideschrot kann beispielsweise Weizen, Mais, Hafer oder Gerste sein. Daraus kannst du einen Brei anrichten und bei Bedarf auch noch weitere Mineralien hinzufügen. Achte darauf, dass Vitamine und Mineralien zusammenpassen und beides richtig dosiert wird, da es im schlimmsten Fall zu Wachstumsstörungen oder Mangelerscheinungen kommen kann. Zur Belohnung freuen sich Minischweine über Rührei, Rosinen, Käse und andere kleine Leckereien.

Ferkelfutter

Da Ferkel sich noch im Wachstum befinden und somit auch andere Bedürfnisse haben, ist es zu empfehlen, Ferkelkorn zu füttern. So werden Ferkel nämlich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und es steht einem langen und glücklichem Schweineleben nichts im Weg. Landwirte verwenden oftmals den sogenannten „Ferkelstarter“. Der Ferkelstarter ist spezielles Kraftfutter, welches den Ferkeln gefüttert wird, sobald die Muttermilch abgesetzt wird. In der Landwirtschaft erfolgt das meistens schon nach 24 Tagen.

No-Gos

  • Tollkirsche
  • Engelstrompete
  • Maiglöckchen
  • Fingerhut
  • Osterglocke
  • Eibe
  • Schwarzer Holunder
  • Buchsbaum
  • Butterblume
  • Aloe
  • Tabak
  • Fensterblatt
  • Weihnachtsstern
  • Oleander Azalee
  • Avocado
  • Zwiebeln
  • Süßigkeiten
  • Katzen, Pferde – und Hundefutter
  • faule oder verschimmelte Speisereste

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